logbuch des käptn. tag 9
von leuchttuermen und haefen. das gleichnamige lied ist heute in nur einer sitzung komplett entstanden. fast koennte man sagen, ich habe es geschoepft. und ich der schoepfer dieses liedes habe dabei aus dem vollen geschoepft. die vorbereitungen waren getan und die motivation ist hinlaenglich bekannt. ich bin verliebt in dieses lied, das davon handelt, wie man alleine dahintrudelt, wenn man keinen hafen hat. keine heimat. vielleicht kennen das manche. mir ist die emotionale heimat abhanden gekommen und von diesem gefuehl singt das lied. dann habe ich sogar noch ein lied gemacht, das mir ziemlich viel bedeutet und an das ich mich bislang leider nicht rangetraut hatte. es erzaehlt retrospektiv vom scheitern einer beziehung - einer wichtigen beziehung. vielleicht haengen die lieder ja so zusammen. home is where the heart is. das zweite lied habe ich minimalistisch und sehr selbstironisch bearbeitet. koennte sein, dass das der einzige weg ist damit umzugehen. keine ahnung. vielleicht taugts auch morgen schon nicht mehr, obwohl es heute noch gefaellt. auch keine ahnung und jetzt ist es zehn nach vier uhr morgens und eigentlich wie immer: wenn man feuer gefangen hat fuer eine sache koennte man sich tage und naechte lang damit beschaeftigen ohne zu ermueden (saeco sei es gedankt). die sonne schickt schon bald ihre ersten strahlen ins land. die raender unter den augen sind schon dunkler, als der himmel. dieser wird ja immer heller, jene aber immer dunkler. deshalb muss irgendwann auch mal schluss sein. gute nacht. johannes
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